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stepcontrol:pc_programme

Nutzung der StepControl in Steuerungsprogrammen

Einbindung in iTrain

Die folgende Anleitung ist mit iTrain Version 5 erstellt. Die StepControl wird schon länger unterstützt und funktioniert vermutlich auch mit der letzten Version von iTrain 4.

Im Gleisbild-Editor werden die Felder markiert, in denen eine Drehscheibe angelegt werden soll. Die Felder-Anzahl sollte nicht zu klein gewählt werden, da sonst nicht alle Details abgebildet werden. Mindestens 3×3 Felder sind zu empfehlen. Bei einer größeren Anzahl von Abgängen sind entsprechend mehr Felder zu auszuwählen. Mit einem Doppelklick auf das Drehscheiben-Icon wird das Drehscheiben-Symbol in den Gleisplan hinzugefügt.

Ein Doppelklick auf das Symbol im Gleisplan öffnet die Eigenschaften der Drehscheibe:

Folgende Einstellungen müssen hier eingetragen oder ausgewählt werden:

  • Name: Gewünschter Name im Gleisbild
  • Beschreibung: ausführlichere Beschreibung
  • Schnittstelle: Hier wird die BiDiB-Schnittstelle ausgewählt (BiDiB-Bus muß mit der Software verbunden sein!)
  • Ausgabegerät: Acessory (Bus) auswählen
  • Knoten: Hier die Stepcontrol aus dem eigenen BiDiB-Bus auswählen
  • Decoder: BiDiB StepControl auswählen
  • Mögliche Anschlüsse: Hier wird die Anzahl der möglichen Anschlüsse ausgewählt. 48 sind maximal in der Hard- und Software möglich. Wenn weniger benutzt werden, dann können der Übersichtlichkeit halber weniger ausgewählt werden.
Anleitung ist noch nicht vollständig, da noch keine Bühnenplatine lieferbar ist ... (Stand Juni 2022)

Weiterführende Einstellungen in iTrain:

Einrichtung eines Home-Tasters in iTrain

Um die Drehscheibe, zum Beispiel nach einem Nothalt, wieder in die Home-Position zu bringen, kann man in iTrain einen Button erstellen, der die Fahrt zur Home-Position auslöst.

Im Stellpult von iTrain kann das Beispielhaft wie folgt aussehen:

Dieser Button wird eingerichtet, indem in iTrain ein Relais erstellt, bzw. auf dem Gleisplan abgelegt und mit folgenden Einstellungen versehen wird:

Sound der Drehscheibe durch iTrain abspielen lassen

Wenn an der Drehscheibe ein Soundmodul angeschlossen ist, spielt die Drehscheibe diverse Sounds passend zur Bewegung, bzw. zum jeweiligen Zustand ab. Wenn man diese Sounds selbst steuern möchte, so ist das über Makros in der StepControl möglich.

Dafür wird die StepControl mit dem BiDiB-Wizard verbunden und ein Makro erstellt. In diesem Beispiel wird ein Makro für das Warnsignal erstellt. Unter Port wird der gewünschte Sound ausgewählt. Unter Umständen muss man vorher den Port des gewünschten Sounds herausfinden. Auf der Einrichtungsseite sind weiterführende Informationen zu finden.

Im Beispiel wird ein Makro für ein Warnsignal erstellt. In diesem Fall ist das Port 7:

Nachdem ein Makro erstellt wurde, wir ein entsprechendes Accessory erstellt. In dem Accessory wird das vorher erstellte Makro ausgewählt.

In iTrain wird dann ein Relais erstellt, in dass die folgenden Daten eingetragen werden:

Für dieses Beispiel ist 3 zu wählen, da dies das erstellte Accessory ist. Bei Zustandsabbildung wird Aspect 0 verwendet, da dies dem Begriff des Accessory entspricht (siehe Bild vom Wizard).

In dem oben gezeigten Stellpultbild von iTrain ist der Button zu sehen über den nach dieser Einrichtung ein Warnsignal manuell über iTrain ausgelöst werden kann. Weitere logische Verknüpfungen können nach eigenen Wünschen vorgenommen werden.


Einbindung in Rocrail

Rocrail unterstützt die StepControl ab Version 2.1.955. Dazu sind im Schnittstellen-Tab der Drehscheiben-Eigenschaften zumindest die rot umrandeten Felder analog zur folgenden Grafik auszufüllen.

Ermittlung des Offset-Wertes: Rocrail kann das Gleissymbol der Drehscheibe auf dem Gleisplan animiert darstellen. Das bedeutet, dass sich die Bühne des Drehscheibensymbols synchron zur Scheibe mitdreht. Da die Home-Position der StepControl an beliebiger Stelle festgelegt werden kann, in Rocrail jedoch die „3-Uhr-Position“ des Drehscheibensymbols auf dem Gleisplan als Bezugspunkt fix festgelegt ist, muss der Winkel zwischen diesen beiden Positionen als Offset in das entsprechende Feld eingetragen werden. Der Winkel wird dabei von der „3-Uhr-Position“ aus gegen den Uhrzeigersinn gemessen. Bei dieser Beispielinstallation befindet sich die Home-Position der StepControl daher um 89° vom Rocrail-Bezugspunkt entfernt, also etwa in 12-Uhr-Position.

:!: Tipp: Wenn man die Scheibe so einbaut, dass man genau im Osten einen Gleisabgang hat (wie es auch in diesem Beispiel der Fall ist), dann kann man den Offset-Wert direkt im Wizard ablesen, und zwar ist das dann der Winkel-Wert dieses Gleisanschlusses im StepControl-Tab. Der Wert muss nur noch auf ganze Grade gerundet werden, Nachkommastellen sind beim Offset-Wert nicht zulässig.

Um eine smoothe Animation der Bühnendrehung auf dem Gleisplan zu erhalten, müssen die Gleiseabgänge in Rocrail weiters „winkelrichtig“ angelegt werden, sonst ergeben sich logischerweise unschöne Sprünge beim Erreichen der Zielposition. Abhängig von der Anzahl bzw. der Lage der Gleisabgänge ist daher auch eine entsprechende Größe des Drehscheibensymbols bedingt.

Da es ratsam ist die Home-Position der StepControl so festzugelegen, dass sie sich an keinem Gleisabgang befindet, kann Rocrail die Drehscheibenbühne bei einem Homing nicht in der entsprechenden Lage darstellen, da diese Position auch nicht im „Gleise“-Tab definiert ist. Das Gleissymbol wird jedoch sofort beim ersten Anfahren eines Abgangs nach dem Homing synchronisiert. Dazu empfieht es sich, im Accessory-Tab des Wizard einen Gleisabgang als „Initialen Status“ einzutragen, der dann nach jedem Power-up-Homing automatisch von der StepControl angefahren wird.

Wenn man beabsichtigt, eigene xml-Script-Erweiterungen zu programmieren, dann lässt sich die aktuelle Bühnenposition mittels query-Befehl (get=“reportedpos“) abfragen. Dies ist im Normalfall jedoch nicht nötig. In Rocrail sind alle erforderlichen Funktionen zur Ansteuerung der Drehscheibe bereits integriert.

Bei der StepControl wird die Position aller Gleisabgänge von nur einem physisch vorhandenem Rückmelder (an der Home-Position) aus errechnet, es ist daher nicht erforderlich, jeden Gleisabgang mit einem eigenen Positions-Rückmelder auszustatten. Daher bleiben die entsprechenden Felder im Gleise-Tab leer. Ein virtueller Positions-Rückmelder (Adresse 5) wird dann von der StepControl gesetzt, sobald sie errechnet hat, dass die Bühne am Ziel-Gleisanschluss angekommen und „verriegelt“ ist. Dieser Rückmelder ist im Schnittstellen-Tab rechts oben als Positions-Rückmelder einzutragen. Er wurde auch im Beispiel-Gleisplan zur Kontrolle angelegt und meldet hier, dass die Bühne den Gleisanschluss zum Block 903 erreicht hat. Daneben ist auch der Home-Rückmelder (Adresse 6) eingetragen, welcher meldet, wenn sich die Bühne in Home-Position befindet bzw. daran vorbeidreht.

Weiters sind unter „Brücke“ jene Rückmelder einzutragen, die auf der Bühne verbaut wurden, um die Position eines darauf befindlichen Schienenfahrzeuges zu ermitteln. Das können abhängig von der jeweiligen Konfiguration 1 bis 4 Rückmelder sein. In diesem Beispiel wurden 2 Rückmelder auf der Bühne installiert, welche neben dem externen Bühnenblock im Gleisplan ersichtlich sind. Es ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, einen externen Bühnenblock anzulegen. Wenn dies aber wie in dieser Beispielinstallation gewünscht ist, dann wird empfohlen, dass dieser Block die selbe Kennung wie die Drehscheibe erhält und zusätzlich ist die Drehscheibenkennung im entsprechenden Feld im Allgemein-Tab der Blockeigenschaften einzutragen. Damit die Drehscheibe auch die angepasste Priorität erhält, ist noch in den Block-Einzelheiten der Typ „Drehscheibe“ zu aktivieren. Ein externer Bühnenblock bietet jedoch die Möglichkeit Zusatzeinrichtungen der Drehscheibenbühne wie z.B. funktionsfähige Signale oder eben nur die Bühnenrückmelder auf dem Rocrail Gleisplan entsprechend zu visualisieren. Im externen Bühnenblock ist auch - wie in jedem normalen Block - die Lokkennung einer auf der Bühne befindlichen Lok ersichtlich und es werden Enter- bzw. In-Ereignisse wie gewohnt farblich dargestellt.

:!: Hinweis: Die Rückmelder-Ereignisse des internen Drehscheibenblocks und des externen Brückenblocks werden unterschiedlich verarbeitet. Um Fehlfunktionen zu vermeiden, sollten deshalb die Bühnen-Rückmelder immer nur entweder im Schnittstellen-Tab der Drehscheibe oder im Fahrstraßen-Tab des externen Brückenblocks eingetragen werden.

Wenn bei „Verzögerung“ ein Wert größer als 0 eingetragen wird, erteilt Rocrail erst nach Ablauf dieser Zeit den Fahrbefehl an die Lok, wodurch sich die Reaktionszeit des Lokführers auf den Abfahrbefehl simulieren lässt, sofern man keine funktionsfähigen Signale auf der Bühne installiert hat. Befinden sich funktionsfähige Signale auf der Drehscheibenbühne, kann man den Wert auf 0 belassen, da dann die entsprechende Licht- bzw. Formsignalzeit zum Tragen kommt.

Anleitung ist noch nicht vollständig, da noch keine Bühnenplatine lieferbar ist ... (Stand März 2022)

Einbindung in Win-Digipet

Hier muß noch Inhalt hin…


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stepcontrol/pc_programme.txt · Zuletzt geändert: 2022/06/03 20:45 von Signalmast

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